Was ist Bioethanol?
Warum heißt der Kraftstoff E85?
Das E steht für Ethanol, während 85 den prozentualen Gehalt im Kraftstoff angibt. E85 besteht also aus 85 % Bioethanol und 15 % Benzin. Es ist momentan das einzige zugelassene Mischungsverhältnis, das in Deutschland steuerbegünstigt angeboten werden darf. Der Endverbraucher kann daraus jedoch jedes beliebige Mischungsverhältnis herstellen.
Benzin und Superbenzin enthalten heute ebenfalls schon einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanteil von 5 % Bioethanol, während Superbenzin Plus noch frei von reinem Ethanol ist. Es handelt sich also sozusagen um E5 bzw. E0.
Wer darf mit Bioethanol fahren?
Grundsätzlich ist Bioethanol, wie z. B. Autogas eine Alternative / Ergänzung zu herkömmlichen Vergaserkraftstoffen, also Benzin (Benzin / Super / Super Plus). Es kann daher auch nur in Ottomotoren eingesetzt werden. Bis zu einem Anteil von 5 % (bei über 98 % der Ottomotoren auch bis 10 %) ist der Einsatz von Bioethanol völlig problemlos möglich. E85 kann leider nur in sogenannten FFVs (s.u.) eingesetzt werden. Man hört von Fahrern, die seit Jahren ohne Probleme ein Gemisch von bis zu 50 % Ethanol und 50 % Super fahren. Wir müssen aber darauf hinweisen, dass sie dies gegen die Herstellerempfehlung auf eigene Verantwortung tun.
Kann man Bioethanol mischen?
Rechtlich grundsätzlich ja. Allerdings kann es für nicht offiziell zugelassene Motoren nicht empfohlen werden, während für FFVs (s.u.) eine Beimischung von Benzin keinen Sinn macht, da die ökologischen wie ökonomischen Vorteile nicht voll genutzt werden.
Im Zweifel kann Ihnen Ihr KFZ-Händler Informationen zur Freigabe geben. Beispielsweise hat Porsche für alle Cayenne-Modelle eine Freigabe von bis zu 25 % Bioethanol erteilt. Hier ist ein mischen von 1/4 E85 mit 3/4 Superbenzin sicher sinnvoll, da man durch die hohe Klopffestigkeit von Ethanol (>110 Oktan / ROZ) auf das teure Super Plus verzichten kann.
Was ist ein FFV?
FFV steht für "Flexibel Fuel Vehicle", das bedeutet, dass diese Fahrzeuge sowohl mit Benzin, Bioethanol wie auch mit jedem beliebigem Mischungsverhältnis betrieben werden können. FFV können schon ab Werk umgerüstet gekauft werden. Derzeit bieten Ford, Saab, Volvo und Citroen diese Fahrzeuge auf dem deutschen Markt an. Es folgen Audi, Porsche, Renault, Peugeot und Skoda. Andere Hersteller, die die Fahrzeuge schon seit Jahren in den USA, Schweden und Brasilien anbieten, folgen.
Kann ich mein Fahrzeug umrüsten lassen?
Ja. Nahezu alle Ottomotoren lassen sich problemlos für den Ethanolbetrieb umrüsten. Fragen Sie Ihre Werkstatt!
Das E steht für Ethanol, während 85 den prozentualen Gehalt im Kraftstoff angibt. E85 besteht also aus 85 % Bioethanol und 15 % Benzin. Es ist momentan das einzige zugelassene Mischungsverhältnis, das in Deutschland steuerbegünstigt angeboten werden darf. Der Endverbraucher kann daraus jedoch jedes beliebige Mischungsverhältnis herstellen.
Benzin und Superbenzin enthalten heute ebenfalls schon einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanteil von 5 % Bioethanol, während Superbenzin Plus noch frei von reinem Ethanol ist. Es handelt sich also sozusagen um E5 bzw. E0.
Wer darf mit Bioethanol fahren?
Grundsätzlich ist Bioethanol, wie z. B. Autogas eine Alternative / Ergänzung zu herkömmlichen Vergaserkraftstoffen, also Benzin (Benzin / Super / Super Plus). Es kann daher auch nur in Ottomotoren eingesetzt werden. Bis zu einem Anteil von 5 % (bei über 98 % der Ottomotoren auch bis 10 %) ist der Einsatz von Bioethanol völlig problemlos möglich. E85 kann leider nur in sogenannten FFVs (s.u.) eingesetzt werden. Man hört von Fahrern, die seit Jahren ohne Probleme ein Gemisch von bis zu 50 % Ethanol und 50 % Super fahren. Wir müssen aber darauf hinweisen, dass sie dies gegen die Herstellerempfehlung auf eigene Verantwortung tun.
Kann man Bioethanol mischen?
Rechtlich grundsätzlich ja. Allerdings kann es für nicht offiziell zugelassene Motoren nicht empfohlen werden, während für FFVs (s.u.) eine Beimischung von Benzin keinen Sinn macht, da die ökologischen wie ökonomischen Vorteile nicht voll genutzt werden.
Im Zweifel kann Ihnen Ihr KFZ-Händler Informationen zur Freigabe geben. Beispielsweise hat Porsche für alle Cayenne-Modelle eine Freigabe von bis zu 25 % Bioethanol erteilt. Hier ist ein mischen von 1/4 E85 mit 3/4 Superbenzin sicher sinnvoll, da man durch die hohe Klopffestigkeit von Ethanol (>110 Oktan / ROZ) auf das teure Super Plus verzichten kann.
Was ist ein FFV?
FFV steht für "Flexibel Fuel Vehicle", das bedeutet, dass diese Fahrzeuge sowohl mit Benzin, Bioethanol wie auch mit jedem beliebigem Mischungsverhältnis betrieben werden können. FFV können schon ab Werk umgerüstet gekauft werden. Derzeit bieten Ford, Saab, Volvo und Citroen diese Fahrzeuge auf dem deutschen Markt an. Es folgen Audi, Porsche, Renault, Peugeot und Skoda. Andere Hersteller, die die Fahrzeuge schon seit Jahren in den USA, Schweden und Brasilien anbieten, folgen.
Kann ich mein Fahrzeug umrüsten lassen?
Ja. Nahezu alle Ottomotoren lassen sich problemlos für den Ethanolbetrieb umrüsten. Fragen Sie Ihre Werkstatt!
